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Reckahn - Gutshaus

Reckahn gehörte zu den ursprünglichen Zielen, die Fontane besuchen und wohl auch beschreiben wollte. 1864 und 1871 unternahm er zwei Versuche, die Gutsherren aufzusuchen. Jedesmal verhinderten Kriege und die Berichterstattung darüber seine Besuche. Trotzdem erwähnt Fontane Reckahn in seinem Gedicht „Havelland“ (1872). Auch die Familie von Rochow wurde mehrmals von Fontane genannt. Der Gutsherr Friedrich Eberhard von Rochow wird im Kapitel „Fehrbellin“ im Band 1 der „Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Die Grafschaft Ruppin. Der Barnim. Der Teltow“ (1862) sowie im Gedicht „Fehrbellin“ als Schöpfer des ersten Denkmals der Schlacht bei Hakenberg (1800) erwähnt. Das Reckahner Gutshaus ist heute ein Museum. Im Gutshaus lebte auch die Ehefrau des Friedrich Wilhelm von Rochow, Friederike Eberhardine von Rochow, geborene von Görne. Sie war die Mutter von Friedrich Eberhard von Rochow und stammte aus der Plauer Linie der Familie von Görne, die Fontane im Kapitel „Plaue“ in „Fünf Schlösser“ beschrieben hat.

Reckahn ist der Ort des Heerlagers von 1741. Im Gutshaus wohnte und starb Generalfeldmarschall Hans Heinrich von Katte, der Vater des 1730 hingerichteten Hans Hermann von Katte, als Oberkommandierender des Heerlagers. Katte wird im Band 3 der im „Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Havelland“ im Kapitel „Wust“ und im Band 2 „Oderland (1863) der „Wanderungen“ beschrieben. Während dieses Heerlagers wohnte im Gutshaus auch Generalmajor Gottfried Emanuel von Einsiedel. Er war mit Margarethe von Rochow (verw. von Thümen) auf Reckahn verheiratet. Das Leben Einsiedels beschreibt Fontane im Band „Havelland“ im Kapitel „Zwei heimlich Enthauptete“. Das Gutshaus war Sitz des Hans von Rochow auf Reckahn, der im Gedicht „Adlig Begräbniß“ im Werk „Märkische Reime“ genannt wird. Ein von Rochow ist eine Figur im Roman „Schach von Wuthenow“ (1882).

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